Der Sarplaninac ist ein über die Jahrhunderte entstandene Rasse, die die Hirten im Bereich des Ex-Jugoslawien als Herdenschutzhund begleitete. Er wurde benannt nach dem Gebirge "Sar Planina" in der Serbischen Autonomen Zone Kosovo. Die Registrierung erfolgte 1939 bei der FCI, obwohl der erste offizielle Standard bereits 1930 aufgestellt wurde. 1956 erhielt die Rasse den Namen Sarplaninac, sie verbreitete sich aber erst nach 1970 in Europa, bis zu dieser Zeit war die Ausfuhr verboten.
Ohren : Klein herabhängend
Haar: Langstockhaarig mit reichlich Unterwolle
Farbe: grau, lohfarben, schwarz
Wie alle Herdenschutzhunde recht eigenwillig und gewohnt Entscheidungen selber zu treffen. Er ist gutmütig, so lange es geht, treu, arbeitsfreudig. Die Erziehung erfordert Fingerspitzengefühl, besonders jenseits seines angestammten Aufgabengebiets, was heute mehr denn je der Fall ist. Der Hund war in seiner Heimat oft sehr lange Zeit mit seiner Herde allein und völlig auf sich gestellt. Der Name "Wolfstöter", so nennen ihn die Einheimischen heute noch, kommt nicht von ungefähr. Man soll es deutlich nennen: Dieser Hund gehört nur in erfahrene und konsequente Hände, alles andere ist sinnlos.