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Der aus dem Kaiserreich China stammende Zwergspaniel gilt als französisch-belgische Rasse und kam schon im 15. Jahrhundert nach Italien und England. Wahrscheinlich wurde er mit dem Kleinspitz oder mit dem mittelamerikanischen Chihuahua gekreuzt. In den nächsten drei Jahrhunderten war er sehr beliebt und wurde ein begehrter Modehund. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Kontinentale Zwergspaniel seltener und heute wird der Papillon allgemein bevorzugt.
Der Zwergspaniel gehört zu den Kleinhundrassen. Sein langes, seidiges Haarkleid ist gewöhnlich in der Grundfarbe weiß mit farbigen Abzeichen, mit Ausnahme von Leberbraun. Diese Abzeichen sind meistens auf dem Kopf, an den Ohren und um die Augen vorzufinden. Das Fell besitzt keine Unterwolle. Der Rücken ist gerade, wobei die fransige Rute über ihn gebogen ist. Er hat gerade, schlanke Beine und einen kleinen, runden Schädel. Die großen mandelförmige Augen sind von einen dunklen Rand umgeben. Anhand der Ohrenform wird unterschieden:
Papillon
Charakteristischen sind die Ohren, die für die Namen verantwortlich sind . Bei Welpen ist von der Geburt an klar, zu welchen Typ sie gehören. Seine Schmetterlingsohren (franz.: Papillon = Schmetterling) sind breit, groß, abgerundet und werden wie ausgebreitete Schmetterlingsflügel getragen. Sie besitzen an den Rändern, wie der Schwanz, Franzen und sind sehr beweglich.
Phalène
Sein Temperament ist wachsam und freundlich. Die Farbvarianten reichen von kastanienrot und weiß, schwarz und weiß, loh und weiß, sowie rotbraun und weiß. Er unterscheidet sich vom Papillon durch die Ohren, die seitlich am Kopf herabhängen. Er hat flache Hasenpfoten, meistens eine Blesse auf der Stirn und einen hochangesetzten buschigen Schwanz
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